Kategorie: Oberteile

Selbstgenähtes für Obenrum. Handgenähte Tops, T-Shirts, Langarmshirts, Pullover, Blusen und Jacken. Egal ob für die Freizeit, den Business Look oder einfach nur weil – Hier findest Du alle Oberteile die ich genäht habe.

Stillshirt selber nähen

Stillen ist in! Während unsere Mütter dafür noch verschämt ins Hinterzimmer gingen, gilt man heute als „mutige Feministin“, wenn man in der Öffentlichkeit die Brust auspackt. Die sozialen Medien sind voll von Menschen, die sich darüber aufregen, dass mal wieder eine öffentlich stillende Frau beschimpft oder benachteiligt wurde und von Promis, die sich offen beim Stillen zeigen. Ich finde diesen Trend ganz gut, da Stillen etwas Schönes und Natürliches ist, für das man sich nicht schämen muss. Trotzdem bleibt es jeder Frau selbst überlassen, wo, wie und wann sie stillen möchte. Während das Stillen in der Öffentlichkeit doch nicht jederfrau’s Ding ist, haben die stillenden Mütter doch eins gemeinsam: Sie wollen trotzdem gut aussehen in ihren Klamotten.

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Elegant in den Frühling: Rock und Wickelshirt

Aus gegebenem Anlass kann ich aktuell leider keine neuen Oufitbilder posten. Ich bin immer noch schwanger und passe daher immer noch in keins meiner selbstgenähten Kleidungsstücke. Daher stelle ich Dir heute mein schönstes Frühlingsoutfit aus den letzten Jahren vor:

Rock und Shirt im Vintagestil

Das Shirt

Das Shirt ist nach dem Kleiderschnittmuster aus der Fashionstyle 09/2017 entstanden. Der Schnitt mit der raffinierten Wickeloptik ist eigentlich für ein Kleid, welches ich auch schon genäht habe (Hier ist der entsprechende Beitrag dazu). Da mir der Ausschnitt so gut gefallen hat, habe ich das Schnittmuster kurzerhand bis zur Hüfte gekürzt und mir noch ein Shirt daraus gemacht. Für das Shirt habe ich einen etwas dickeren Jersey verwendet als für das Kleid. Durch den etwas steiferen Stoff sitzt es optimal und sieht sehr elegant aus. Die Ärmel habe ich auch kürzer gemacht, das Original-Schnittmuster hat lange Ärmel. Ich habe es im letzten Jahr gerne und oft getragen, sowohl zu Röcken als auch zu Jeans.

Der Rock

Auch den Rockschnitt habe ich bereits zum zweiten Mal genäht. Der Schnitt stammt aus der Burda Easyfashion F/S 2009. Zum ersten Mal habe ich diesen Rock auch 2009 genäht. Unglaublich, das ist schon fast 10 Jahre her… Der Rock besteht aus einer Passe und einer langen, rechteckigen Rockbahn die vorne und hinten in Falten gelegt wird. Den Saum habe ich zusätzlich mit einem schwarzen Samtband dekoriert. Der Rock ist wirklich sehr einfach zu nähen, man sollte aber die Passe genau auf die eigenen Maße anpassen. Ich habe mich da irgendwie vermessen und habe den Rockbund dann danach oben noch ein bisschen eingekräuselt, damit er nicht absteht.

 

Mehr Fotos?!

Leider hatte ich es damals beim Nähen recht eilig, so dass ich es versäumt habe Fotos vom Entstehungsprozess beider Kleidungsstücke zu machen. Die Fotos vom Outfit auf dem Balkon sind leider auch nicht besonders gut geworden, so dass ich leider im Moment keine Bilder von den Details von Shirt und Rock habe. Die werde ich aber – Sobald ich beides wieder anziehen kann – nachreichen.

 

Gefällt dir dieses Outfit? Hast du Fragen zum Nähen, den Stoffen oder den Schnitten?  Dann schreib mir doch einen Kommentar auf meiner Facebook-Seite oder besuche mich auf Instagram.

Kimono Jacke

Kimono Blazer selbernähen

Den Stoff hatte ich im letzten Jahr für ein Abendkleid gekauft, das ich dann aber doch aus einem anderen Material genäht habe. Seitdem lag er im Schrank und wartete auf seine Bestimmung. Zur Zeit nähe ich viel Praktisches für die Zeit nach der Schwangerschaft und die Stillzeit, da sprang mir diese Anleitung aus der aktuellen Simply Nähen direkt ins Auge.
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Wickelshirt mit Polka Dots

Jerseyshirt in Wickeloptik

Dieses Projekt begann mit einem Paar Schuhe.

Ruby Shoo Black White Polka Dot pumps

An einem ruhigen Freitag-Abend im März entdeckte ich bei Kleiderkreisel diese wunderschönen Pumps von Ruby Shoo. Da ich Polka Dots und Retro Styles liebe (Das ist wohl nicht zu übersehen in meinem Instagram Account 🙂 ), musste ich die Schuhe natürlich sofort haben. Etwa eine Woche später standen sie vor mir und ich habe mich wahnsinnig gefreut.

Als ich jedoch meine neuen Schuhe das erste Mal anprobierte, fiel mir auf, dass ich gar kein passendes Outfit dazu habe. Ich besitze zwar ein gepunktetes Kleid, ein Haarband und ein verwaschenes T-Shirt, aber nichts davon passte wirklich gut zu den Pumps. Das Kleid passte besser zu Sandalen, das T-Shirt ziehe ich gar nicht mehr an und beim Haarband hatten die Punkte eine ganz andere Größe und Struktur. Da beschloss ich kurzerhand, mir etwas Passendes dazu zu nähen.

Stoff & Schnitt

Der Stoff mit dem passenden Punktemuster war schnell gefunden. Er stammt aus der Stoffgalerie Rust in Neustadt an der Weinstraße. Es handelt sich um einen festen, dickeren Jerseystoff. Ich mag für Shirts gerne etwas dickere Jerseys, weil ich finde dass sie sich etwas schöner an die Figur anschmiegen, als die Dünneren, die eher so herunterhängen. Außerdem sind dickere Jerseys garantiert blickdicht.

Den Schnitt habe ich selbst kombiniert aus einem „echten“ Wickelshirt aus der Burda 03/2012. Der untere Teil besteht dabei aus langen Bindebändern, ich habe ihn mit einem Shirt-Unterteil ersetzt, lediglich Ausschnitt und Brustteil haben noch die Wickeloptik. Die Ärmel habe ich ein Stückchen verlängert, da ich gerne Halbarm-Shirts trage. Ursprünglich gab es den Schnitt als Kurz- oder Langarmshirt

Shirt selber nähen: Die Nähmaterialien
Punktestoff, Schere, Schnitt – Check

Nachdem ich das Shirt zugeschnitten hatte, wollte ich ihm noch eine etwas persönliche Note geben. Einfach nur Punkte waren mir schlicht und ergreifend zu langweilig. Also habe ich meinen Fundus an Spitzen und Borten durchsucht und diese schöne lilane Elastik-Borte entdeckt. Die kam dann direkt an die Taille und die Ärmel.

Spitzenborte am Ärmelsaum und in der Taille

Nähzeit: 6 Stunden

Das Shirt selbst war sehr einfach zu nähen. Ich habe dafür etwa 6 Stunden benötigt. Die meisten Nähte habe ich mit meiner Overlock Maschine genäht, die Säume mit der Zwillingsnadel. Die Spitzenborte habe ich mit einem flachen Zickzackstich am Stoff befestigt, damit die Dehnbarkeit nicht verloren geht.

 

 

Langarmshirt in Wickeloptik selber nähen

Den Saum habe ich zum Schluss noch mit einem Bund versehen. Ursprünglich wollte ich ihn nur umnähen, mir war das Shirt dann aber noch etwas zu kurz, also habe ich es dadurch ein paar Zentimeter verlängert. Außerdem bleibt das Shirt durch den Bund an Ort und Stelle und rutscht nicht nach oben.

Ein Oberteil für alle Anlässe

Eigentlich sollte jeder so ein Punkteshirt im Schrank haben. Es passt sowohl zur Jeans als auch zum Rock und ist sowohl fürs Büro als auch für die Freizeit geeignet. Und durch die halblangen Ärmel hat es immer Saison. Mit der lila Spitzenborte habe ich dem Shirt meine persönliche Note verpasst. Seitdem ich es genäht habe, hatte ich es mindestens einmal in der Woche an. Auch die Pumps habe ich schon dazu getragen, es sieht aber auch gut aus zu schwarzen Pumps oder Converse Chucks, Hier ist mir ein echtes Lieblingsstück gelungen. Mehr Bilder von meinen Outfits mit dem Shirt findet ihr bald auf meinem Instagram Account.

Jerseyshirt in Wickeloptik selber nähen

Stehst du auch auf Polka Dots? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar auf  meiner Facebook-Seite oder über Instagram!

 

 

 

 

 

 

Anleitung: T-Shirt Ausschnitt vergrößern

T-Shirt Ausschnitt Vergrößern von Sovori

Wie viele Metalheads habe ich jede Menge T-Shirts mit dem Logo meiner Lieblingsbands oder von Festivals, die ich besucht habe. In den letzten Jahren habe ich sie allerdings nur noch selten getragen. Grund dafür war meist der enge Halsausschnitt. Ich trage einfach lieber weiter ausgeschnittene Oberteile, weil man sie besser mit Ketten und Schals kombinieren kann und weil ich sie einfach bequemer zu tragen finde.

Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich eins meiner Bandshirts „opfern“ soll, um das Ändern des Halsausschnitts auszuprobieren, dieses Wochenende war es dann soweit. Meine Wahl fiel auf das gute alte „Sunpilots“-Shirt. Hilfe hatte ich von den netten Usern im Forum von Natron&Soda, sowie diesem Tutorial.

Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich dazu ein kleines Tutorial „T-Shirt Ausschnitt vergrößern“ geschrieben habe. Im folgenden zeige ich euch, wie ich diese Ausschnitt-Änderung gemacht habe:

1. Gewünschten Ausschnitt aussuchen

Als erstes solltest du dir überlegen, was für einen Ausschnitt dein T-Shirt später haben soll. Ich habe es mir leicht gemacht und als Vorlage ein anderes Shirt genommen, bei dem mir der Ausschnitt sehr gut gefällt. Diesen Ausschnitt habe ich dann auf ein Stück Papier übertragen.

Shirtausschnitt vergrößern Schritt 1

2. Schablone anfertigen & Wunsch-Ausschnitt aufs T-Shirt übertragen

Von dem anderen Shirt habe ich mithilfe von Kopierpapier und Rädchen den vorderen Teil des Ausschnitts auf ein Blatt Papier übertragen. Den hinteren Teil habe ich mit Bleistift abgezeichnet. Beide Schablonen habe ich ausgeschnitten und damit den gewünschten Ausschnitt auf mein T-Shirt übertragen.

Schnittmuster für T-Shirt AusschnittMit Schneiderkreide Schnittmuster übertragenDas Tolle an den Schablonen ist, dass Du sie immer wieder benutzen kannst. So kannst du eine Ausschnitt-Form die Dir gut steht immer wieder auf andere Shirts anwenden.

3. T-Shirt Ausschnitt schneiden

Dazu brauche ich nicht viel zu schreiben. Der Halsausschnitt mit dem Kragen wird anhand der angezeichneten Linien ausgeschnitten. Das sieht dann so aus:

T-Shirt Ausschnitt vergrößern ohne NähenHier hättest du die Option, den Halsausschnitt einfach „offen“ zu lassen und nicht zu versäubern. So kannst du deinen T Shirt Ausschnitt vergrößern ohne Nähen. Je nachdem welchen Stil du tragen möchtest, kann das auch interessant aussehen. Ich bevorzuge selbst Ausschnitte mit Besatz und gebügelter Kante, einfach weil es mir etwas besser gefällt aus ausgefranste Shirts.

4. Besatz für den Ausschnitt zuschneiden und versäubern

Zu diesem Schritt habe ich leider kein Foto gemacht. Als nächstes messen wir die Weite des Ausschnitts aus. Man benötigt nun ein Stück schwarzen Jersey in dieser Länge. Zur Länge kommt nochmal 2x1cm Nahtzugabe hinzu, da er zu einem Kreis zusammengenäht werden muss. Ich habe meinen Streifen 2cm breit zugeschnitten. Die eine Seite davon habe ich mit der Overlock-Maschine versäubert.

5. Jersey-Streifen an T-Shirt-Ausschnitt annähen

Den Streifen habe ich rechts auf rechts auf den Ausschnitt gelegt und dann mit der Overlock-Maschine angenäht. Der bereits versäuberte Rand des Streifens ist natürlich außen.

Besatz an den Ausschnitt nähen

6. Bügel und Steppen

Im letzten Schritt habe ich den Ausschnitt-Streifen nach innen gewendet und gut gebügelt. Hier ist wichtig, dass weder der Streifen, noch der Rand vom T-Shirt sich einrollen. Am besten direkt nach dem Bügeln mit Stecknadeln fixieren.

Der Ausschnitt des T-Shirts kann nun auf der rechten Seite in der passenden Breite abgesteppt werden. Ich habe eine Breite von 1cm verwendet.

Ausschnittbesatz umbügeln und feststecken

Und fertig!

Zum Schluss habe ich die Naht nochmal gebügelt, damit es schön glatt aussieht. Und schon ist der neue Ausschnitt fertig.

Tipp: Den Ausschnitt immer von Innen bügeln, nicht von der Außenseite! Sonst zeichnen sich bei älteren oder empfindlicheren T-Shirtstoffen die Linien vom Besatz ab. Achte außerdem darauf, bei Deinem Bügeleisen die richtige Temeperatur einzustellen.

Bandshirt mit weitem Ausschnitt, T-Shirt Ausschnitt vergrößern

Du hast mein Tutorial ausprobiert? Oder hat was nicht geklappt beim T-Shirt Ausschnitt vergrößern? Dann schreib mir doch einen Kommentar hier im Blog, auf Instagram mit dem Hashtag #sovori oder auf meiner Facebook-Seite. Ich freue mich auf Deine Ideen und Projekte!

Schau‘ doch mal in meine anderen Tutorials und Upcycling-Projekte. Dort findest Du noch viel mehr Inspiration für das Umgestalten von alten T-Shirts, zum Beispiel mit Einsätzen in der Seite, Abnähern oder neuen Ärmeln.

Bis bald mal wieder hier auf meinem Blog!

Tschüsschen,
Deine Lasercat