Kategorie: Anleitungen

Hier findest Du eine Übersicht über meine Näh-Tutorials. In diesen zeige ich dir viele praktische Tipps rund ums Nähen, auch einige Schnittmuster finden sich darunter.

Schnittmuster aufbewahren und organisieren

In meinen vielen Social Media Nähgruppen lese ich öfters die Frage, wie man Schnittmuster eigentlich optimal aufbewahren kann. Wenn man erstmal einige Jahre näht, sammeln sich irgendwann wahre Massen von Papierschnitten. Egal ob man sie ausdruckt oder abpaust, in der Regel werden die Schnitte ja nach dem Nähen nicht einfach weggeworfen – Man könnte sie ja mal wieder gebrauchen. Und so liegt bei dem einen ein fetter Papierstapel in der Ecke, bei anderen quillt die Schublade über.

Ich habe Ende letzten Jahres mein Nähzimmer in einen anderen Raum umgezogen und die Gelegenheit genutzt, meine Schnittmuster auszusortieren und neu zu organisieren. Daher habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich das am besten bewerkstellige. Außerdem möchte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen mit der Aufbewahrung von Schnittmustern mit euch teilen und einige Möglichkeiten vorstellen, zusammen mit ihren Vor- und Nachteilen.
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Nähtipp: Was ist eigentlich „Einhalten“?

Ärmel einhalten Nähtechnik

Früher habe ich „einhalten“ sehr oft als Anweisung in den Anleitungen von Burdastyle gelesen. In den letzten Jahren findet sich ein expliziter Hinweis auf diese Technik nur noch selten. Gerade bei Schnittmustern der großen, bekannten Verlage wird oft sogar vorrausgesetzt, dass man als mehr oder weniger erfahrene Hobbyschneiderin schon genau weiß, wann ein Teil eingehalten angenäht werden muss. Aber was ist das eigentlich, dieses „einhalten“? Und wie geht das?
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Ein- oder Zweiteiler? Kontrastreiches Kleid aus Baumwolle

 

Eigentlich sollte es ja eher ein richtiges „Basic Teil“ für den Sommer werden. Aber irgendwie bin ich dann in meinem Stofffundus über die Reste vom Stoff meines Abendkleides aus 2018 gestolpert, habe das erste mal ein „Full Bust Adjustment“ bei einem alten Schnittmuster gemacht und herausgekommen ist ein durchaus alltagstaugliches, aber für ein Basic vermutlich doch zu raffiniertes Kleid.
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Stillshirt selber nähen

Stillen ist in! Während unsere Mütter dafür noch verschämt ins Hinterzimmer gingen, gilt man heute als „mutige Feministin“, wenn man in der Öffentlichkeit die Brust auspackt. Die sozialen Medien sind voll von Menschen, die sich darüber aufregen, dass mal wieder eine öffentlich stillende Frau beschimpft oder benachteiligt wurde und von Promis, die sich offen beim Stillen zeigen. Ich finde diesen Trend ganz gut, da Stillen etwas Schönes und Natürliches ist, für das man sich nicht schämen muss. Trotzdem bleibt es jeder Frau selbst überlassen, wo, wie und wann sie stillen möchte. Während das Stillen in der Öffentlichkeit doch nicht jederfrau’s Ding ist, haben die stillenden Mütter doch eins gemeinsam: Sie wollen trotzdem gut aussehen in ihren Klamotten.

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Kinderschürze „Aurora“: Nähanleitung mit kostenlosem Schnittmuster

Ob für die Arbeit in der Spielküche oder um Mama/Papa beim Kochen zu helfen – Deine Kinder werden begeistert sein! Die Küchenschürze „Aurora“ lässt sich problemlos viele Jahre tragen, dank der verstellbaren Bindebänder. Die Schürze passt Kindern mit den Größen 86-98, also etwa anderthalb bis zweijährigen Kindern. Der Schnitt eignet sich auch gut zur Verwertung von Stoffresten, die Du vielfältig kombinieren kannst. Die Schürze lässt sich auch mit Rüschen oder Borten noch aufpeppen oder mit zusätzlichen Taschen versehen.
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Nähtipps Nr. 2: Welche Nadel für welchen Stoff?

Nähmaschinennadel auswählen

Ich kann mir absolut keine Zahlen merken. Konnte ich noch nie. Deswegen habe ich immer keine Ahnung, welche Nadel gerade in meiner Maschine ist. Als kleine Gedankenstütze packe ich immer die Packung der aktuell genutzten Nähmaschinennadel in das Fach unter der Maschine, damit ich weiß, wo ich nachschauen muss. Trotzdem muss ich bei jedem neuen Nähprojekt immer wieder Google anwerfen um herauszufinden, welche Nadel ich nun dafür brauche. Für alle, denen es genauso geht ist dieser Blogbeitrag. Speichert ihn in euren Favoriten im Browser ab oder druckt euch mein Cheat-Sheet aus und klebt es Euch ins Nähkästchen. Hier ist ein Überblick, welche Nadel Du für welchen Stoff benötigst.
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Tipps & Tricks: Die besten Nähvideos im Netz

Die besten Nähvideos aus dem Netz

Ich nähe zwar schon sehr lange, aber ich weiß auch nicht alles. Immerhin bin ich keine gelernte Schneiderin. Manchmal habe ich eine bestimmte Fragestellung, zuweilen browse ich einfach durch die Videos bekannter Online-Magazine oder Nähblogger. Dabei habe ich einiges gefunden, was mir sehr weitergeholfen hat. Einige Videos haben mir auch regelrecht die Augen geöffnet und ich habe gemerkt, dass ich manche Techniken jahrelang falsch oder viel zu umständlich gemacht habe.

Daher zeige ich Euch hier meine Sammlung von Anleitungen und Tipps in Form von Youtube-Videos, die ich sehr hilfreich fand oder zur Rate ziehe, wenn ich Hilfe bei einem bestimmten Arbeitsschritt benötige. Ich werde die Sammlung immer mal wieder ergänzen, wenn ich ein neues, hilfreiches Video entdeckt habe.

Um die Kurve nähen

Man sollte ja denken es wäre sehr einfach, aber ich hab das tatsächlich all die Jahre lang sehr umständlich gemacht. Besonders gut in dem Video finde ich auch, wie die Stecknadeln platziert sind. Seit ich das auch so mache, werden meine bogenförmigen oder runden Nähte sehr viel besser und die Nahtzugabe verrutscht nicht. Nachdem ich dieses Video gesehen habe, habe ich mir übrigens auch so einen Magneten gekauft, der es erleichtert die Nahtzugabe einzuhalten.

Ärmel einsetzen bei Jersey-Oberteilen

In diesem Video geht es um Ärmel für T-Shirts oder Kleider aus Jersey. Ich fand es sehr hilfreich zu sehen, wie der Ärmel richtig eingepasst wird. Seit ich dieses Video gesehen habe, markiere ich die Knipse auch durch einen kleinen Schnitt mit der Schere und nicht mehr wie früher mit Heftfaden oder Trickmarker. Das macht es so viel einfacher die Passzeichen richtig zu setzen, weil sie einfach viel besser erkennbar sind, sowohl von der linken, als auch von der rechten Seite. Außerdem finde ich es sehr interessant zu sehen, wie eine professionelle Schneiderin so einen sich rollenden, krabbeligen Jersey-Saum sauber verarbeitet. Allein an den Handgriffen dabei kannst Du dir schon so einiges abschauen.

Ärmel einsetzen bei nicht-elastischen Stoffen

In diesem Video erklärt eine professionelle Schneiderin, wie man einen Ärmel richtig einsetzt. Bis ich das Video gesehen hatte, habe ich immer unten, also an der Seitennaht, mit dem Einsetzen angefangen und mich dann hinterher gewundert, warum der Ärmel nicht richtig sitzt. Wenn man oben an der Schulternaht anfängt, so wie sie es im Video macht, ist es so viel einfacher und der Ärmel sitzt auch viel besser.

Der verdeckte Reißverschluss

Ich arbeite meistens mit verdeckten Reißverschlüssen, weil ich sie optisch einfach am schönsten finde an Röcken oder Kleidern. Leider sind die mir früher nicht immer gelungen. Oft brauchte es zwei bis drei Versuche, bis der Reißverschluss wirklich richtig saß. Daher habe ich das Internet mal danach befragt und bin auf dieses Video gestoßen. Ich finde es erklärt sehr gut, wie man den Reißverschluss sauber einsetzt. Besonders hilfreich fand ich die Erläuterung, wie man den Reißverschluss ganz am Anfang schon richtig steckt. Das macht es später beim Einnähen sehr viel leichter.

Knopflöcher mit Knopflochautomatik (für die Pfaff Expression 3.5.)

Ich gebe zu, bei diesem Thema blicke ich noch nicht so ganz durch. Ich habe den Knopflochfuß mit der Automatik an meiner Maschine bereits getestet, aber das Ergebnis hat mir bisher noch nicht besonders gut gefallen. Dieses Video hier ist für die Pfaff Ambition 1.0, also für ein wesentlich älteres und etwas anders gestaltetes Modell. Allerdings zeigt es ganz gut, wie man den Fuß einbaut und einstellt, das funktioniert an allen Pfaff Maschinen gleich. Leider finde ich kein Video für die Expression 3.5. Sollte ich es irgendwann mal raus haben mit den Knopflöchern, werde ich vielleicht ein Video dazu machen.

 

Ich hoffe, dass euch diese Videos genauso viel weiterhelfen wie mir.

Kennst Du auch tolle Nähvideos? Dann schreib mir doch einen Kommentar oder poste auf meiner Facebook-Seite.

Nähtipps 1: Die Garnbox – Ein Ordnungshelfer

Box für Nähgarne

In diesem Beitrag stelle ich ein praktisches Produkt für die Hobbyschneiderei vor: Die Garnbox. Sie erleichtert das Aufräumen, Sortieren und vor allem das Wiederfinden von Nähgarn. Von diesem Ordnungshelfer bin ich so begeistert, dass ich mir gleich zwei davon gekauft habe. Mehr darüber, warum diese Garnboxen so nützlich sind, wo man sie kaufen kann und Bilder meiner Boxen mit einsortiertem Nähgarn findet ihr im Folgenden.

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Nähanleitung: Ausgerissene Jeans flicken: So geht’s

Alte Jeans reparieren

Manchmal ist es nur eine unachtsame Bewegung und ratsch – Ist die Lieblingshose an einer unangenehmen Stelle gerissen. So ist es letzte Woche auch meinem Liebsten passiert. Besonders bei Lieblingshosen, die häufig getragen werden, ist der Stoff schnell mürbe, da reißt er gerne mal an besonders beanspruchten Stellen aus.

Ist der Riss in der Nähe einer Naht ist das kein Problem. Dann kannst du die Hose schnell und fast unsichtbar wieder flicken. Wie das geht, zeige ich in diesem Tutorial.

Da der Jeansstoff an der gerissenen Stelle schon recht mürbe ist, kann ich den Riss nicht einfach so stopfen. Das würde direkt wieder rausreißen. Daher arbeite ich mit einem Patch aus einem anderen Stoff, der von innen aufgesetzt wird. Damit kann ich wunderbar die Jeans flicken und gleichzeitig auch das mürbe Material vor weiterem Ausreißen schützen.

Das brauchst du

  • Alte Jeanshose oder Jeansstoff für den Patch
    (fester, dickerer Baumwollstoff tut es auch, man sieht den Patch nach dem Flicken nicht)
  • Jeans-Nähgarn, gibt’s z.B. hier
  • Ein paar Stecknadeln

Warum Jeansnähgarn?
Dieses Nähgarn ist speziell für dicke, feste Stoffe wie eben  Jeans gedacht. Es ist sehr reißfest und löst sich auch nicht durch Scheuern und Reiben beim Tragen auf. Normales Nähgarn würde an einer so beanspruchten Stelle an einer Jeanshose nicht lange halten.

1. Schablone zeichnen & Patch ausschneiden

Flicken aus Jeans ausschneiden

Als erstes mache ich mir eine kleine Schablone für den Patch. Dazu messe ich erstmal den Riss aus – einmal in der Länge und in der Breite.  Das zeichne ich auf dem Papier ein. Als Breite habe ich mir etwa 4cm ausgesucht. Ich mache den Patch immer lieber etwas zu groß, so dass ich ihn später noch abschneiden kann.

2. Patch feststecken

Dann steckst du den Patch auf den Riss in der Hose. Am Besten fängt du an den Nähen an. Da ist das gerade Feststecken am Einfachsten.

Anleitung zum Reparieren von Jeans

3. Patch annähen und anpassen

Im letzten Schritt wir der Patch angenäht. Ich nähe immer zuerst entlang einer Naht. Dann prüfe ich, ob der Patch gerade sitzt und stecke ihn gegebenenfalls nochmal fest.

Anleitung zum Jeans flicken

Wenn alles sitzt, nähe ich gerne zwei oder drei mal darüber, so dass der ausgerissene Teil der Jeans gut am Patch befestigt ist. Die ausgefransten Nähe stecke ich mit Stecknadeln „in“ die Naht, so dass man sie nicht mehr so stark sieht.

Am Ende prüfe ich, ob Naht und Patch auch fest sitzen, in dem ich die entsprechende Stelle der Jeans etwas dehne und ziehe.

Am Schluss wendet ihr die Jeans nochmal, dann könnt ihr die überstehenden Enden des Patchs abschneiden, so dass sich beim Tragen innen keine unangenehm scheuernden Stellen oder Falten ergeben.

Dann seid ihr auch schon fertig. So einfach ist es, eine Jeans zu flicken.

Tipp:
Diese Methode funktioniert übrigens nicht nur bei Jeans, sondern bei fast allen Kleidungsstücken, bei denen etwas ausgerissen ist. Für den Patch solltest du natürlich immer den selben Stoff verwenden, aus dem auch dein Kleidungsstück gemacht ist.  Bei feineren und leichteren Stoffen kann man als Patch auch ein Stück Vlieseline verwenden. So bleibt er unsichtbar.

Wenn ihr Anregungen, Fragen und Feedback rund um das Thema „Jeans flicken“ habt, lasst mir doch einen Kommentar unter dem Beitrag oder auf meiner Facebookseite da. Ich antworte garantiert.